Handlungsorientierung

24. Mai 2017 H 0

Handlungsorientierung (actional orientation), im weiten Sinne praxisbezogenes und praktisches Lernen, weil alles Lernen Handeln ist. Indem Handeln zum Unterrichtsprinzip erhoben wird, erwächst daraus der Anspruch, dass die Schüler selbsttätig werden und den Wert der Unterrichtsinhalte für Leben und Handeln erfahren.

Für das sportliche Training sind besonders Handlungsorientierungen mit höherem Verallgemeinerungsgrad von Bedeutung (→Trainingsprinzipien). Psychische Komponenten der Handlungsorientierung sind: Denk- und Entscheidungsfähigkeit, Bewegungsvorstellungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Qualität der Bewegungswahrnehmung, Bewegungsgefühl (Frester, 2002).

Mit einem von Beckmann & Wenhold (2009) erarbeiteten Fragebogen (HOSP) kann die Handlungsorientierung im Sport erfasst werden. Beim HOSP handelt es sich um ein standardisiertes Selbstbeurteilungsverfahren, welches die Handlungsorientierung nach Misserfolg (HOM), bei der Handlungsplanung/-entscheidung (HOP) sowie bei der erfolgreichen Tätigkeitsausführung (HOT) misst (https://www.bisp-sportpsychologie.de/SpoPsy/DE/Diagnostikportal/Motivation/Sportlerfrageboegen/hosp/HOSP_Auswertung.html – Zugriff 25.06.2019)

 


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