Wettkampfbedingungen

15. August 2017 W 0

Wettkampfbedingungen (competitiion conditions), Voraussetzungen, unter denen Wettkämpfe ausgetragen werden, wie Wettkampffolge, Wettkampfstätte, Klima, Unterbringung, Möglichkeiten zum Ein– und Ausschwimmen, Räume für Massage/Arzt, Verpflegung bis zu Hinweisen, die für das Land typisch sind, einschließlich politischer Situation (s. Hinweise des Auswärtigen Amtes). Im Rahmen der UWV sind die Sportler langfristig auf die Wettkampfbedingungen vorzubereiten. Oft werden sie aber als Alibifunktion für unbefriedigende Leistung missbraucht (Betten zu kurz, auf Bus zu lange gewartet usw.). Hier ist immer eine sachliche Analyse gefordert.

Exkurs: Mannschaftsleitung und Trainer sollten besonders bei extremen Wettkampfbedingungen (veränderter Schlafrhythmus durch Verlegung der Wettkampfabschnitte in „Unzeiten“, hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit bis zu ungewöhntem Lärm) ernsthaft prüfen, ob ein verfrühtes Anreisen im Sinne einer Anpassung sinnvoll ist. Oft überwiegen Stress und Müdigkeit. In Rio 2016 fanden die Finalläufe nach 22.00 Uhr statt. Deshalb trainierten die deutschen Schwimmer in den späten Abendstunden und verbrachten ganze Nächte in Schlaflaboren, um den optimalen Schlafrhythmus zu finden. Im Olympischen Dorf wurden die Fenster abgeklebt, um morgens nicht zu früh aufzuwachen. Ein positiver Effekt auf die sportlichen Ergebnisse war nicht spürbar.


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