Blocktraining

22. März 2017 B 0

Blocktraining (block training), Training in zeitlich und inhaltlich definierten Trainingsphasen mit einer dominanten Zielstellung nach dem „Prinzip der verknüpften Reihenfolge“ (Verchoshanskij, 1985). Danach werden drei Typen so genannter Blöcke unterschieden, der anreichende-, der umsetzende- und der ausnutzende Block. (später bei Issurin: „accumulation, transmutation and realization cycles“ – 2019). Der Begriff Blocktraining wird vorwiegend im Freizeit– und Gesundheitssport angewandt, in der Trainingswissenschaft ist er identisch mit dem Mesozyklus.

Im Krafttraining wird unter Blocktraining eine intensive Trainingsmethode mit kurz aufeinander folgenden Trainingsreizen  verstanden, so dass die nächste Belastung noch in die Erholungsphase der vorangegangenen fällt und ein Übertrainingszustand angestrebt wird, der danach durch umfangreiche Regenerationsmaßnahmen kompensiert werden soll. Die Methode ist wissenschaftlich umstritten, da die einseitige Belastung zur unvermeidlichen Rückbildung (→Deadaptation) der nicht beachteten Komponenten der Leistungsstruktur führt und anschließend einen großen Zeitaufwand für deren Readaptation erfordert (Platonov 2008). →Blockperiodisierung


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