Dyspnoe

07. April 2017 D 0

Dyspnoe (dyspnea), griech. dys ‚schwierig‘ und pnoe ‚Atmung; Atemnot, zumeist Folge von zu intensiver Belastung (Belastungsdyspnoe), indem die Sauerstoffversorgung des Körpers nicht mehr ausreicht. Aber nicht zu verwechseln mit der üblichen Atemlosigkeit nach einer „harten Serie“. Atemnot in Ruhe oder bei geringer körperlicher Belastung ist immer abklärungsbedürftig.

Wenn eine ungeklärte Dyspnoe, Angina Pektoris, Palpitation, Schwindel, Synkopen oder auffällige Familienanamnese vorliegen, sollte besonders bei Langzeitwettkämpfen ein Start untersagt werden (Neumann 2016). Atembeschwerden treten aber nach intensiven Ausdauerbelastungen relativ häufig auf und haben vielfältige Ursachen, von angeborener Fehlbildungen, Herzproblemen, Erkrankungen der Lunge wie Asthma, Verengungen der Atemwege – oder unzureichender Kondition. In letzterem Fall ist Dyspnoe keine krankhafte Erscheinung, da sie mit der Entlastung verschwindet, anders bei Störung der Lungenfunktion oder unzureichender Leistung des Kreislaufs.

 

Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Dyspnoe  (zugriff am 30.01.2019)


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