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Begriff

Dystonie

Dystonie, muskuläre (dystonia), griech.dys- „schlecht“, „falsch“ und tonos „Spannung“; anhaltende oder zeitweise auftretende unwillkürliche Muskelanspannungen als Folge einer fehlerhaften Ansteuerung der Muskulatur durch die Gebiete des Gehirns, die normalerweise die Muskelaktivität abstimmen. Die genauen Ursachen von Dystonien sind noch unklar und zumeist genetisch veranlagt. Sekundäre Dystonien sind meistens auf ein Ereignis (z.B. an ein Schädel-Hirn-Trauma), eine Stoffwechselstörung oder eine neurologische Begleiterkrankung (z.B. Parkinson) zurückzuführen. Je nachdem, welche Körperregionen von den Bewegungsstörungen betroffen sind, unterscheidet man verschiedene Gruppen der Dystonie: fokal, segmental, multifokal und generalisiert (Lit. s.u.). Generalisierte Dystonien beeinträchtigen das Leben stark und sind schwierig zu behandeln.

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Überarbeitet am 7. April 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Dystonie. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/dystonie/ (abgerufen am 4. Oktober 2026).