Management

29. April 2020 M 0

Management (engl.), lat. „manus“ für Hand, übertragen „etwas handhaben, händeln“; sowohl die Leitung eines Unternehmens als auch die Gruppe der leitenden Angestellten (Manager).

Inzwischen ist der Begriff auch im Sport angekommen („Sportmanagement“), wobei das Profil noch ungenau bestimmt ist. Vorrangig geht es um die Bewältigung der ökonomischen Probleme in Sportorganisationen. Man könnte auch von „Betriebswirtschaftslehre des Sports“ oder wie ehemals im DSB von „Organisationsleitung“ sprechen, aber das ist eben nicht englisch. In Deutschland folgen einige Hochschulen und Universitäten dem Trend zur Professionalisierung in der Sportbranche und bieten ein Studium „Sportökonomie und Sportmanagement“ an (s. https://www.sport-studieren.de/index.php?id=36)- Zugriff 29.04.20.
Die Athleten-Vermarktung verläuft leider nicht immer zum Wohle des Sportlers, sondern zum Wohle des Manager-Geldbeutels. Zudem ist es nicht leicht, die richtige Balance zwischen Werbe- und Trainingsmaßnahmen zu finden. Deshalb hat die Deutsche Sporthilfe einen Leitfaden für Athleten („Tales for sales oder: Wie man sich selbst vermarktet – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sporthilfe-Athleten“) herausgegeben. Zielgruppe sind 95 Prozent der geförderten Athleten, die sich in ihrer Karriere keine hochkommerziellen Manager-Verträge leisten können. Autoren sind der Weltklasse-Schwimmer Thomas Lurz und Dieter Schneider, Marketingfachmann und ehemaliger Spitzenfechter.

„Früher trugen viele Piraten Augenklappen oder Hakenprothesen, Heute verkleiden sie sich mit Hemd und Krawatte und nennen sich Manager“ ©EPROM (*1941) dt. Aphoristiker


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