Pädophilie

27. Juni 2017 P 0

Pädophilie (pedophilia), griech. pais „Knabe, Kind“ und philia „Freundschaft“= „Kinderliebe“; sexuelles Interesse an Kindern. „In der Sexualmedizin spricht man von Pädophilie erst dann, wenn sich ein Erwachsener (oder ein älterer Jugendlicher am Ende der Pubertät) zu Kindern hingezogen fühlt, die selbst noch nicht in der Pubertät sind. Des Weiteren geht man heute davon aus, dass der Betroffene selbst mindestens 16 Jahre alt sein sollte, bevor er als pädophil diagnostiziert werden kann, denn erst ab der Spätpubertät kristallisiert sich eine bleibende sexuelle Präferenz heraus.“ (http://www.gegen-missbrauch.de/paedosexualitaet.html) →Kindesmisshandlung  

Im Sport sind die Folgen von sexueller Gewalt durch Pädophile umso tragischer, da sie im Gegensatz zu den Prinzipien des Sports stehen (Ehrenkodex der Trainer). Der Pädophile wird durch das relativ kleine geschlossene System Sportverein wie auch die meistens familiäre Atmosphäre in den Sportgruppen verleitet. Potenzielle Täter bekommen so die Chance ein Vertrauensverhältnis und eine enge Beziehung zu den möglichen Opfern aufzubauen. Besonders in Schwimmvereinen richten sich Pädophile gezielt ein, um ihre Neigung zu befriedigen. Deshalb sind bestimmte Standards in den Vereinen durchzusetzen, wie die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses durch die Übungsleiter oder die Bereitstellung eines Kinderschutzbeauftragten.

 

Mehr zum Thema: https://www.dosb.de/fileadmin/fm-dosb/arbeitsfelder/dsj/Handbuch_Schutzkonzepte_sexueller_Missbrauch_UBSKM.pdf

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.