Plyometrie

13. November 2021 P 0

Plyometrie (plyometrics), griech. pleiôn „mehr“ uns metreô „messen“; Form des Schnellkrafttrainings, die auf dem Dehnungsreflex der Muskeln und der Kontrolle über diesen sowie des Muskelspindelapparates beruht. Das Belastungsmaximum tritt während der Verlängerung der Muskulatur bei exzentrischer Ausführung auf (= negative Arbeit).

Eine Megaanalyse zeigt, dass plyometrisches Sprungtraining die Wiederholungssprintfähigkeit (RSA) und die durchschnittliche Leistung, aber nicht die Ermüdungsresistenz (der RSA) bei Sportlern verbesserte. Verbesserungen der RSA als Reaktion auf das plyometrische Sprungtraining sind wahrscheinlich auf neuro-mechanische Faktoren (z. B. Kraft, Muskelaktivierung und Koordination) zurückzuführen, die die tatsächliche Sprintleistung beeinflussen, und nicht auf die Fähigkeit, sich zwischen den Sprintanstrengungen zu erholen (Ramirez-Campillo et al. 2021).

Bei 14jährigen Schwimmern konnten durch plyometrisches Training deutliche Verbesserungen im Sprung (→squat jump), Abstoß (→Gleiten), aber nicht in der Beinarbeit (Kick) nachgewiesen werden (Potdevin u.a. 2011). Ebenfalls konnten jugendliche Schwimmer durch plyometrisches Training ihre Startleistungen verbessern (Bishop et al. 2009).

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