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Begriff

Kanalschwimmen

Kanalschwimmen (Channel swimming), Durchschwimmen des Ärmelkanals zwischen Calais (Frankreich) und Dover (England) mit der kürzesten Entfernung von 33,8 km. Der Wettbewerb wird seit 1872 in der Regel als Einzelwettkampf gegen die Zeit geschwommen. Das Durchschwimmen ist wegen des regen Schiffsverkehrs, der durch den Tidenhub ausgelösten Strömungen und der kalten Wassertemperatur eine große Herausforderung, an der etwa 90% der Schwimmer/innen scheitern (Hollander & Acevedo, 2000). Den Rekord hält der Bulgare Petar Stoijtschew in 6:57:50 Stunden aus dem Jahre 2007, Christof Wandratsch (Burghausen) hält den Deutschen Rekord mit 7:03:52 Stunden im Jahre 2005.

Andere als „Kanalschwimmen“ deklarierte Wettkämpfe gibt es u.a. in Deutschland in Halle/Saale, Hamm/Westfalen, Osnabrück, Gelsenkirchen, Hildesheim.

Zu unterscheiden von Kanaltraining als Training in der Gegenstromanlage.

 

(erstellt von Stefan Hetzer)

Quellen

  • Hollander & Aceved (2000). Successful English Channel Swimming: The Peak Experience. The Sport Psychologist, 14, 1-16 Zur Quelle

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Überarbeitet am 4. September 2017Autor: Klaus Rudolph