Entwicklungsdiagnostik

12. April 2017 E 0

Entwicklungsdiagnostik (development diagnostics), Komplex von Vorgehensweisen zur frühzeitigen Identifikation und Beschreibung von Entwicklungsabweichungen und Entwicklungsdefiziten, zur Aufdeckung der Ressourcen eines Kindes und zur Feststellung und Spezifikation von Förder- und Therapiebedarf (www.entwicklungsdiagnostik.de). Neben einer Anamnese (Risiken im Schwangerschafts- und Geburtsverlauf, Verhaltens- und Temperamentsmerkmale, häusliches Umfeld) begründet sich die Entwicklungsdiagnostik auf Tests und davon abgeleitete Normwerte. Indem sich die entwicklungsdiagnostische Aussage auf eine zeitlich geordnete Veränderungsreihe (Alter) bezieht, unterscheidet sie sich von der Persönlichkeits– und Leistungsdiagnostik. In enger Beziehung stehen dabei  medizinische, psychodiagnostische und motorische Diagnostik. Die Entwicklungsdiagnostik beurteilt den aktuellen Entwicklungsstand, prognostiziert aber auch den weiteren Entwicklungsverlauf (Bös & Scheid, 1994). Es werden Screeningverfahren, allgemeine Entwicklungstests und spezifische Entwicklungstests  angewendet, Entwicklungsphase, →Entwicklungsauffälligkeit

 

Mehr zum Thema: http://entwicklungsdiagnostik.de/grundlagen.html (Zugriff 25.02.2019)


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