Hennemansches Prinzip

25. Mai 2017 H 0

Hennemansches Prinzip (Henneman principle), Prinzip nach dem amerikanischen Neurophysiologen Elwood Henneman, das den Vorgang im Körper beschreibt, bei dem Informationen vom Neuron im Hirn zu den jeweiligen Muskelfaserenden der Skelettmuskulatur gelangen. Es legt die Reihenfolge der Rekrutierung fest. Bei geringen Belastungen werden zunächst die kleinen motorischen Einheiten (Aα2-Motoneurone) aktiviert, diese besitzen eine niedrige Reizschwelle. Reicht die Kraftaufbringung nicht aus, dann werden zunehmend größere motorische Einheiten (Aα1-Motoneurone) aktiviert. Die Aα1-Motoneurone sind schwerer zu erregen als Aα2-Motoneurone. Die Aα1-Motoneurone der kleinen motorischen Einheiten besitzen Typ1 Muskelfasern, d.h. ST –Fasern (Slow-twitch). Große Einheiten hingegen haben FT-Fasern (Fast-twitch) die als Typ 2 bezeichnet werden.


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