Hypertonie (hypertension), (auch Hypertonus, Hypertension; griech.hyper „über-“ und tónos „Spannung“; Druck- oder Spannungszunahme über die Norm (auch Hypertonus), als arterielle Hypertonie für Bluthochdruck (ab >160/>95 mmHg lt. WHO). In Deutschland ist jeder Zweite ab 50 Jahren betroffen. Hauptursachen: Rauchen, Fehlernährung, Cholesterin, Stress, Bewegungsarmut. Hypertonie ist die wesentliche Ursache für Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzschwäche (www.hochdruckliga.de). Da ...
Hochvolumiges-Training/ Volumentraining (HVT) (high volume training), Sammelbegriff für unterschiedliche Konzepte des Mehrsatz –Krafttrainings. Es ist durch ein hohes Trainingsvolumen bei mindestens drei Sätzen pro Übung charakterisiert. Pro Muskelgruppe können mehrere Übungen durchgeführt werden. →Satztraining, Mit dem „Überschwappen“ des Hochintensiven Trainings (HIT) in den Ausdauersport wurde immer wieder der Gegensatz zum Volumentraining betont, was bis zur ...
GA = Abkürzung für →Grundlagenausdauer
Gipfelbelastungen (maximum cargo load, Peaking) Belastungsspitze, zumeist als „Umfangsgipfel“ im Ausdauertraining. Im Schwimmen werden als Belastungsgipfel die höchsten Wochenumfänge (je nach Disziplin 80-120 km) im Abstand von 5-6 Wochen vor dem Hauptwettkampf absolviert. Dem folgt dann ein zweiter „Gipfel“ mit den höchsten Anteilen an GAII/SA-Training, ebenso gibt es Belastungsgipfel im Krafttraining usw. Die Vorgehensweise kombiniert ...
Gluconeogenese (gluconeogenesis), körpereigene Synthese von Glucose oder umgekehrter Reaktionsablauf der Glycolyse; hormonell gesteuerte Neubildung von Glucose aus Nicht-Kohlehydraten (→Aminosäuren, →Laktat). Die Gluconeogenese kann auftreten, wenn bei hohen →Belastungen oder durch unzureichende Ernährung (Zufuhr von Kohlehydraten) die Glykogenspeicher erschöpft sind. So ist sie durch lange Ausdauerbelastungen (> 90 min) trainierbar. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Gluconeogenese
Grundlagenausdauer (GA) (basic endurance), Bereich der Ausdauer mit Basisfunktion, die in allgemeine- und spezielle Grundlagenausdauer unterschieden wird und je nach Stoffwechsellage in GA I (aerob) und GA II (aerob-anaerober Übergang). Das Training der GA erfolgt in den Belastungszonen 2-5. Merkmale der GA sind hohes aerobes Leistungsvermögen, Bewegungsökonomie sowie Willensspannkraft. →Grundlagenausdauertraining, →Überdistanzbereich Exkurs: Die Bedeutung der ...
Grundlagenausdauer, allgemeine (basis endurance, generally), “übungsneutrale“, d.h. nicht mit der Spezialsportart betriebene Grundlagenausdauer (GA) und damit für Schwimmer alle aerobe Ausdauer an Land wie Laufen, Skilaufen, Rudern, Radfahren usw. bei relativ stabiler Stoffwechsellage, auch typisch für den Gesundheits- und Fitnessbereich (Zintl, 1997) oder für Mesozyklen mit allgemeinem Ausdauercharakter (Winterlager, Ruderlager) sowie aktiver Erholung.
Grundlagenausdauer, aerob-anaerobe (GA II) (basic endurance, anaerob), Ausdauerfähigkeit in aerob-anaerober Stoffwechsellage, auch als intensive oder spezifische Grundlagenausdauer bezeichnet. Im DSV inzwischen einheitlich als Grundlagenausdauer II (Belastungszonen 4-5) in die Trainingssteuerung übernommen. Sie ist charakterisiert durch höhere Schwimmgeschwindigkeiten bei einer Belastungsdauer von 20 – 45 Minuten und ausgewiesen durch Laktatwerte von 4 -7 (Langstreckler 3-5) mmol/l ...
Grundlagenausdauer, azyklische (basis endurance, acyclic), Typ der Grundlagenausdauer mit „unregelmäßigem (→azyklischem) Belastungswechsel wie bei Ballspielen, in Kampfsportarten; für den Schwimmer eine Form der →allgemeinen GA.
Grundlagenausdauer, spezifische (basis endurance, specific), „disziplinspezifisch gebundener Typ der Grundlagenausdauer (GA)“ (Zintl, 1997). Für Schwimmer GA im Wasser durch Schwimmen und strukturverwandte Übungen (Einzelarbeit) von mittlerer (GAI) bis hoher Intensität (GAII) bei gemischt aerob-anaerober Stoffwechsellage. →Grundlagenausdauertraining, →Belastungszonen