Kategorie: Biochemie
Schilddrüsenhormone
Schilddrüsenhormone (thyroid hormons), In der Schilddrüse gebildete Hormone Trijodthyronin und Thyroxin (T4). Sie steuern den Sauerstoffverbrauch und beeinflussen Stoffwechsel, Temperaturregulation, Wachstum und Entwicklung. Offensichtlich bestehen wesentliche Zusammenhänge zwischen der Anpassung an Ausdauertraining und der Funktion der Schilddrüse. So verbesserte die Zuführung geringer Mengen von Schilddrüsenhormon die mitochondriale Enzymausstattung und damit die Ausdauerleistung deutlich (Kraus &…
Weiter zum Begriff SchilddrüsenhormoneSerotonin
Serotonin (serotonin), Hormon und Transmitter, der die funktionierende Nervenverbindung vom Gehirn zum Bewegungsapparat sichert. Durch gezielte Stimulierung der Serotoninrezeptoren kann dieser Prozess optimiert werden, womit zunächst theoretisch möglich ist, die natürlichen Grenzen des Körpers zu durchbrechen und die Leistungsfähigkeit noch weiter zu erhöhen (Cotel et al. 2013). Serotonin wird als „Stimmungsmacher“ therapeutisch gegen Depression eingesetzt.…
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Serum (serum), flüssiger Bestandteil des Blutes (→Blutserum) ohne die zellulären Elemente (Blutplasma minus Fibrinogen), auch Bezeichnung für Impfstoff. Veränderungen im Blutserum werden in der Sportmedizin als Indikatoren für Belastungsreaktionen genutzt. So kann eine Analyse von Bestandteilen im Serum wie Proteine, Enzyme, Wachstumsfaktoren, Cytokine (das Immunsystem beeinflussende Proteine) Hinweise auf die Wirksamkeit des Trainings geben. Bereits…
Weiter zum Begriff SerumSpurenelemente
Spurenelemente ( trace elements), anorganische Nährstoffe, Bestandteile von Enzymen, Vitaminen und Hormonen, die der Körper nur in geringen Mengen benötigt (Vorkommen in Massenanteilen von weniger als 50 mg pro Kilogramm), die aber unentbehrlich sind. Als essentielle (lebensnotwendige) Spurenelemente sind anerkannt: Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Kobald, Mangan Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium, Zink, Zinn. Ein Nutzen…
Weiter zum Begriff SpurenelementeStandardbicarbonat
Standardbicarbonat →Alkalireserve, →Puffersysteme
Weiter zum Begriff StandardbicarbonatStatine
Statine (statin), Medikamente ("Cholesterinsenker") u.a. Simvastatin, Atorvastatin, Rosuvastatin usw. Da 25% der über 45-Jährigen Statine einnehmen, erhebt sich die Frage inwieweit sportliche Leistungen im Bereich der Masters durch Statine beeinflusst werden. Das insbesondere, da Statine die Skelettmuskulatur strukturell und funktionell verändern (können) und das bei körperlicher Aktivität höher als ohne Bewegung. Dazu durchgeführte Studien zeigten…
Weiter zum Begriff StatineSteroide
Steroide (steroids), griech. stereós „fest“; Gruppe organischer Substanzen, die auf Cholesterin aufbauen und zu denen die Sexualhormone Testosteron, Östrogen und Progesteron sowie die Kortikosteroide zählen. Ihre künstlichen Abkömmlinge (Derivate) werden in der Medizin bei zu geringer Leistungsfähigkeit der Hoden, Wachstumshemmungen oder körperlicher Schwäche verschrieben, sind aber wegen ihrer muskelaufbauenden (→anabolen) Wirkung im Sport untersagt. →Doping,…
Weiter zum Begriff SteroideSteroide, anabole
Steroide, anabole (anabolic steroid) →Anabolika
Weiter zum Begriff Steroide, anaboleStimulans
Stimulans/Stimulanzien (stimulant), lat. stimulare „anregen“; auch Psychotonika, Psychoanaleptika oder umgangssprachlich Aufputschmittel (Upper). Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation Substanzen, die die Aktivität der Nerven erhöhen, beschleunigen oder verbessern. →Amphetamine, →Koffein, →Nikotin, →Ephedrin Beispiel: Nikotin findet etwa nach sieben Sekunden den Weg ins Gehirn und aktiviert über die Dopamin-Rezeptoren das Belohnungssystem im Gehirn. Beim Raucher gewöhnt sich das…
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