Dynamografie

07. April 2017 D 0

Dynamografie (dynamography), griech. dynamis „Kraft“ und graphein „schreiben, zeichnen“; Methode zur Erfassung physikalischer Kräfte bei sportlichen Bewegungen, deren Ergebnis (→Dynamogramm) wichtige Informationen über das Niveau der sportlichen Technik und der spezifischen Kraft geben kann. Die Dynamografie gestaltet sich im Schwimmen wegen des Mediums Wasser und der komplizierten Bewegungsabläufe als außerordentlich kompliziert. →Dynamometrie

Exkurs: „Durch die Erfassung der passiven Umströmungssituation von Schwimmern mit unterschiedlichen körperlichen Schädigungen mittels simultaner Dynamografie und Kinematografie im Rahmen passiver Schleppversuche mit 97 Schwimmerinnen und Schwimmern mit Körperbehinderungen konnten wissenschaftlich fundierte Daten erhoben werden, die in die Weiterentwicklung des funktionellen Klassifizierungssystems im Schwimmen Eingang finden sollen. Die Daten beziehen sich auf die Parameter der passiven Wasserwiderstandskraft, die projizierte Körperquerschnittsfläche und den Widerstandsbeiwert… Dieser Ansatz beruht auf der Erkenntnis, dass das widerstandsgünstige Verhalten in den Gleitphasen ein entscheidender Faktor für das Erreichen sportlicher Höchstleistungen im paralympischen (und olympischen) Schwimmsport ist.“ (Karger 2011).


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