Demonstrieren

27. März 2017 D 0
Demonstrieren (demonstration), lat.demonstrare „bezeichnen, darlegen, hinweisen; hier nicht als Protestbewegung, sondern als eine Form darbietender Lehrverfahren, bei denen der Lehrer/Trainer Inhalte und Organisation des  Lehr– und Lernprozesses weitgehend selbst bestimmt. Das geschieht durch Vortragen, Vorlesen oder Vorführen, wobei ein Veranschaulichen am Beispiel dem Begriff „Demonstrieren“ am nächsten kommt. Es unterstützt in der sporttechnischen und technisch-taktischen ...

Demonstrationsfähigkeit

27. März 2017 D 0
Demonstrationsfähigkeit (demonstration ability; presentation ability), Fähigkeit des Trainers, „die zu vermittelnden Bewegungshandlungen dem Lernenden in der dem sporttechnischen Leitbild entsprechenden Weise vorzumachen“ (Krüger in Schnabel & Thieß,1993, S.205). Dabei sollten optische und verbale Informationen miteinander verbunden werden. Die Demonstrationsfähigkeit ist das „A und O“ des Nachwuchstrainers und spielt deshalb in der Trainerausbildung (Lehrproben) eine wichtige ...

Darbietung

27. März 2017 D 0
Darbietung (presentation), „Verbale und visuelle Information durch den Sportpädagogen mit vorwiegend rezeptiver(aufnehmender) Auseinandersetzung des Übenden mit dem Übungsgut“ (Krüger in Schnabel & Thieß, 1992, S.198). Darbietung ist als methodische Grundform am Beginn der Ausbildung besonders wirkungsvoll durch die Demonstration der angestrebten Bewegung oder durch den Einsatz audio-visueller Lehrmittel.  Besonders Kinder sind Meister im Nachmachen. Das ...

Curriculum

23. März 2017 C 0
Curriculum (curriculum), lat. Wettlauf, Umlauf, Kreisbahn, Lauf“; „Lehrplan, Unterrichtsplan, Trainingsplan, seit den 70er Jahren erweitert auf Lernprozesse und Lernorganisation (Wikipedia). „Curricula Sport“ sind Lehrpläne für den Sportunterricht an Schulen, in dem Sinne sind Nachwuchskonzeption und Rahmentrainingsplane für den Trainer und Sportler curricula. Exkurs: Man kann aber auch auf die Bezeichnung „Curricula“ verzichten ohne gleich in ...

Closed-loop-Kontrolle

23. März 2017 C 0
Closed-loop-Kontrolle (closed-loop movement), Modell der Bewegungssteuerung auf der Grundlage kontrollierter Bewegung, die durch eine ständige Rückmeldung über den Ablauf charakterisiert ist. Der Begriff ist der Kybernetik entlehnt („geschlossene Schleife“) und geht auf den amerikanischen Psychologen Adams zurück. Das Closed-Loop-Modell wird inzwischen in der Lerntheorie kritisch gesehen. Das betrifft den eingeschränkten Geltungsbereich, die Annahmen zur Ausbildung ...

Chunk-Bildung

23. März 2017 C 0
Chunk-Bildung (chunking), (chunk = engl. Bündel): das Bündeln von akustischen oder visuellen Informationen zu Bedeutungseinheiten bei der Speicherung im →Gedächtnis. Beispiel: Beim Schwimmen werden verschiedenen Teilkomponenten miteinander verbunden: Arm-und Beinbewegung, Atmung usw. Während sich der Anfänger noch auf einzelne Elemente konzentrieren muss, z.B. Kniewinkel, Fußeinsatz …werden diese Teilkomponenten zu größeren Einheiten verknüpft, z.B. Beinbewegung. Diese ...

Carpenter-Effekt

23. März 2017 C 0
CARPENTER-Effekt (ideomotor-effekt), nach dem engl. Physiologen Carpenter benannter Effekt, wonach bereits eine Bewegungsvorstellung zum Mitvollzug im Sinne von Mikrokontraktionen führt. Dieses Zusammenspiel von Gedanken und Körper wird im ideomotorischen Training genutzt. Beispiele: Das „Mitbremsen“ des Beifahrers oder im Sport der Wasserspringer, der seinen Sprung vorher in gleicher zeitlicher Reihenfolge im Kopf vollführt und sich dabei ...

Brainstorming

22. März 2017 B 0
Brainstorming (Ideenfindung), beliebtes wie kritikwürdiges Verfahren zur Ideensammlung, bei der zunächst ohne Kritik frei geäußerte spontane Einfälle gesammelt werden, um darauf aufbauend effektive und kreative Lösungen eines Problems oder einer Aufgabe zu finden. Auch im Lehrbereich des DOSB beliebte Methode, die meistens Zeit und Personen bindet, aber wenig ergiebig ist. Mit einfach „lasst uns mal ...

Blackbox

22. März 2017 B 0
Blackbox („Schwarzer Kasten“), (Kybernetik) System, dessen Struktur nicht oder nur zum Teil bekannt ist. Aus der Differenz zwischen Eingang in das System (Input) und Ausgang (Output) kann aber auf dessen Verhalten geschlossen werden. Der Begriff Blackbox bildet die Grundlage der Blackbox-Methode als Erkenntnisverfahren für die Untersuchung von Eigenschaften von Systemen. Das sportliche Training läuft oft ...