Partnerschule (des Leistungssports)

08. März 2021 P 0

Partnerschule des Leistungssports (partner school of the competitive sport), Element des Verbundsystems Schule und Sport ohne Sportklassen/Sportzüge. Das Konzept fußt auf den Partnerschaften von Schulen mit Sportvereinen bzw. Sportverbänden, wobei die Schulform der Partnerschulen keine Rolle spielt (sowohl Gymnasien und Gesamtschulen als auch Real- und Hauptschulen). Es existieren in allen Bundesländern unterschiedlich bezeichnete Lösungen mit zunehmender Förderung sportlicher Talente:  →Sportbetonte Schulen, Partnerschulen des Leistungssports und Eliteschulen des Sports. →Talentförderung, →Duale Karriere

Auszug aus Leistungssportkonzept des DOSB (https://cdn.dosb.de/user_upload/Leistungssport/Dokumente/Konzept_Neustrukturierung_des_Leistungssport_und_der_Spitzensportfoerderung.pdf – Zugriff 8.03.21):

  • „Die Möglichkeit für Bundes– und Landeskaderathleten, gleichzeitig eine schulische Laufbahn und leistungssportliche Karriere zu beschreiten, muss an allen Bundesstützpunkten gegeben sein. Für sie müssen in ausreichender Anzahl Betreuungsmöglichkeiten, Unterstützungsleistungen und flexible Regelungen zur Absolvierung des Trainings und der Wettkämpfe entsprechend der Rahmentrainingskonzeptionen (RTK) der Spitzensportverbände sowie der mit dem Spitzensportverband abgestimmten individuellen Trainingsplanung gesichert werden.
  •  In diesem Sinne soll die Kooperation zwischen den Eliteschulen des Sports und weiteren den Leistungssport fördernden Schulen und den Bundesstützpunkten partnerschaftlich und verbindlich ausgebaut werden. Erforderlich sind in diesem Zusammenhang auch eine standortübergreifende Internatskonzeption mit verbindlichen Qualitätskriterien sowie die Klärung der Mitfinanzierung der Sportinternate durch Bund und Land. Die Förderung der Internate hat für einen erfolgreichen Nachwuchsleistungssport besonders hohe Priorität.
  •  Angestrebt wird eine Anpassung des BAföG, um Eliteschulen des Sports und andere den Leistungssport fördernde Schulen als Schulen besonderer Prägung / verschiedenen Typs anerkennen zu können (d.h. Einbeziehung und Anerkennung der leistungssportlichen Entwicklung als förderrechtlich anzustrebendes besonderes Ausbildungs- und Erziehungsziel auch bei nicht reinen Sportklassen mit gesondertem sportlichem Curriculum).“ (S.22)

Mehr zum Thema: http://www.grin.com/de/e-book/114566/sportschulen-im-vergleich-eine-empirische-studie-zur-selbstwahrnehmung – Zugriff 8.03.21


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