Raumorientierung

03. Juli 2017 R 0

Raumorientierung (space orientation), 1.Fähigkeit, die eigene Körperposition im Verhältnis zur Umwelt zu bestimmen, selbstständig eine bestimmte Lage im Raum einzunehmen und nach Richtung und Entfernung zu regulieren. Je nach Geschlecht sind dabei unterschiedliche Hirnareale beteiligt. 2.Größen und Richtungen der Buchstaben beim Schreiben einzuhalten und dadurch Buchstaben zu differenzieren, die sich nur durch die Raum-Lage unterscheiden.

 

In der Sportwissenschaft versteht man unter Raumorientierung eine „Komponente der Steuerung und Regelung von →Bewegungshandlungen bestehend in der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung über die jeweiligen räumlichen Verhältnisse und die eigene Position im Raum sowie der situationsgerechten Anpassung an räumliche Verhältnisse“ (Schnabel, in Schnabel & Thieß, 1993, S.654). Beim Schwimmen, speziell beim Tauchen, kommt die Gefahr hinzu, dass Wasser durch ein defektes Trommelfell das Innenohr reizt und es zu Irritationen in der Raumorientierung kommt. Schwimmbrillen engen zumeist den Blick unter Wasser ein und verzerren seitlich befindliche Objekte. Zur Gewöhnung an diese Umstände sollte mit der Grundausbildung beginnend das Tauchen als eine →Grundfertigkeit in die Ausbildung aufgenommen werden. →Koordination, →Orientierungsfähigkeit, →Gleichgewichtsfähigkeit

 

Übungen für Kinder:  http://www.lehrerweb.at/materials/gs/faecheruebergreifendes/webs/teilleistungen_u_kinesiologie/downloads/turnstundenvorschlaege.pdf


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