Core

23. März 2017 C 0

Core (engl.) (Kern, hier Körperkern), anatomischer „Kernbereich“, der die unteren mit den oberen Extremitäten verbindet, also Lende, Hüfte und Becken („Muskeln der Körpermitte“). Oftmals auch als „Powerbereich“ bezeichnet, da er das Kraftzentrum der meisten Bewegungen ist, so auch im Schwimmen besonders wichtig zur Stabilisation der Wasserlage, aber auch zur Kraftübertragung (z.B. beim Start). →Rumpfstabilisation, →Rumpfkraft, →Muskelkorsett

Der Rumpfmuskulatur (core strength) kommt im Schwimmen eine Schlüsselrolle zu, zumal sie auch vor Verletzungen und Fehlbelastungen schützt. Eine gute Rumpfstabilität verhindert zu hohe Belastungen der Wirbelsäule durch die extreme Hyperextension der Lendenwirbelsäule (Delfinschwimmen und Undulation beim Brustschwimmen) oder bei der Beinarbeit am Schwimmbrett. Entwicklungsschwache Körperhaltungen mit erhöhter thorakaler Kyphose und abgerundeten Schultern sind keine Seltenheit (Boyd 2008). Bei Schwimmern konnte sogar festgestellt werden, dass die Entwicklung der „Kernmuskelkraft“ die Reaktionszeit (hier der Hände) verbessern kann (Biyikli 2018).

Übungen zur Stärkung und Tests zur Überprüfung der Rumpfstabilität wurden in die Nachwuchskonzeption Schwimmen des DSV aufgenommen (Rudolph et al.2015, S. 110-114).

Video: https://www.youtube.com/watch?v=2yBWy0WXH7c (Zugriff am 26.12.2018)

Mehr dazu: https://books.google.de/books?id=OsJznl2g1ywC&pg=PA7&lpg=PA7&dq=Core+in+Biomechanik&source=bl&ots=P7pa9VRnOz&sig=Ti8woaQJhgrGjyq2NkieWap0ypI&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi-6pabl-jLAhUGKywKHUp4D58Q6AEIMzAE#v=onepage&q=Core%20in%20Biomechanik&f=false (Zugriff am 26.12.2018)


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