Rigidität

07. Juli 2017 R 0

Rigidität (rigidity), lat. rigiditas, „Starre, Härte“; Starrheit und Unbeweglichkeit von Körperstrukturen (Medizin). So ist Rigidität der quergestreiften Muskeln durch einen erhöhten Tonus (Rigor) charakterisiert, der bis zur Muskelstarre führen kann. Beim Lernen (Psychologie) versteht man darunter relative Unfähigkeit, Verhaltensmuster, Einstellungen oder Körperhaltungen zu ändern (Kent & Rost, 1996), in der Psychologie Kernsymptome der zwanghaften Persönlichkeitsstörung. Solche Menschen verharren starr und unbeweglich bei ihrer Sichtweise, auch wenn sich ihre Lebensumstände verändert haben.

Rigide Muster hemmen eine kreative Trainingspraxis, da neue Fragestellungen geblockt werden. Rigide Trainer beharren auf ihren Erfahrungen („Das haben wir immer so gemacht“) und sind argwöhnisch gegenüber neuen Mittel und Methoden. Sie fühlen sich auf ausgetretenen Pfaden sicherer, auch auf die Gefahr hin, dass diese nicht mehr voranführen. Autoritäre und rigide Führung haben zu 57% (4. Stelle in der Rangliste der Ursachen) den Zusammenbruch von Unternehmen verursacht (http://www.wissensagentur.net/unternehmenspleiten-durch-autoritare-fuhrung-143.html).


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