Crossing-Effekt

07. November 2017 C 0
Crossing-Effekt (crossing effect), Übertragung eines einseitigen →Trainings einer Muskelgruppe auf die entsprechende Muskelgruppe der Gegenseite, die aus einer unbewussten Mitinnervation (→Innervation) erklärt wird (Harre in Schnabel & Thieß,1993, S198), auch kontralateraler Mitübungseffekt. Kraftzuwächse auf „der anderen Seite“ erklären sich aber weniger über Muskelhypertrophie, sondern über koordinative Lerneffekte (→intermuskuläre Koordination)

Satztraining

18. Juli 2017 S 0
Satztraining (set training), Belastungsgestaltung des →Krafttrainings nach →Sätzen (Serien), wobei →Einsatz- und →Mehrsatztraining unterschieden werden. 6-10 Wiederholungen einer Übung an einem Gerät zählen als ein →Satz. Beim →Mehrsatztraining werden mehrere →Sätze mit entsprechenden →Pausen dazwischen durchgeführt. Im →Einsatztraining wird eine höhere →Belastungsintensität (Widerstand) gewählt. Für den →Freizeitsport ist es egal welche Trainingsvariante bevorzugt wird. Denn ...

Repetition-Maximum (RM)

05. Juli 2017 R 0
(One) Repetition Maximum, (1RM) (repetition maximum), das Gewicht (Widerstand/Last), das man in einer vorgegebenen Übung maximal einmal bewegen kann. Das 1RM ist ein Maß für die Stärke eines Athleten. 1RM dient als Maß für die erforderliche Last (in Prozent vom 1RM), mit der trainiert wird, um ein vorgegebenes Ziel (etwa Steigerung der Maximalkraft oder der ...

Reaktivkrafttraining

03. Juli 2017 R 0
Reaktivkrafttraining (reactive-strenth training), Reaktivtraining → Krafttraining, reaktives (auch plyometrisches)  Video: https://www.youtube.com/watch?v=jXoSbUJahp4  

Pullover-Maschine

29. Juni 2017 P 0
Pullover-Maschine (pullover machine), „Überzugmaschine“, Krafttrainingsgerät, bei dem die Schultergelenke des sitzenden Sportlers mit dem Maschinendrehpunkt in Linie stehen. In zügiger Bewegung werden die Arme zum Oberschenkel geführt. Dabei werden vor allem der große Brustmuskel (m. pectoralis major), der breite Rückenmuskel (m. latissimus dorsi), der lange Kopf des dreiköpfigen Armstreckers (m. triceps brachii) und der große ...

Powerhouse

28. Juni 2017 P 0
Powerhouse („Kraftwerk“), Begriff aus dem Pilates-Training, der von der Einheit von Bauch-, Kreuzbein- und Gesäßmuskulatur ausgeht und als DAS Kraftzentrum in der Körpermitte angesehen wird. Mit dem Powerhouse soll die übrige Körpermuskulatur einen möglichst freien Bewegungsfluss erreichen. Insbesondere die tiefliegende Bauchmuskulatur stützt die Wirbelsäule und die inneren Organe.   Mehr zum Thema: https://www.pilates.de/pilates-uebungen-training/grundlagen-pilates-uebungen/power-house-pilates-uebung

Potenzierung

28. Juni 2017 P 0
Potenzierung (potentiation), lat. potentia ‚Macht, Kraft, Vermögen, Fähigkeit‘, übertragen „erhöhen, vergrößern“; in der Physiologie eine verstärkte Funktion, so können im Krafttraining tetanische (krampfartige) Reize den synaptischen Übertragungsprozess stärken („posttetanische Potenzierung“). Auf das Training übertragen würde die beanspruchte Muskulatur durch maximale Bewegungswiderstände, isometrischer Kontraktion oder durch Elektromyostimulation „vorgereizt“, z.B. wenn vor Hockstrecksprüngen 3-4 maximale Kniebeugen durchgeführt ...

POLIQUIN-Tabelle

28. Juni 2017 P 0
POLIQUIN-Tabelle (POLIQUIN-table), Verhältnis zwischen Maximalkraft und Widerstandsreduzierung nach Anzahl der Wiederholungen, benannt nach dem bekannten Autor in der Bodybuilder-Szene Charles POLIQUIN (1987). Beispiel: Ein Sportler schafft bei 15 Wiederholungen 40 kg, dann ist sein mögliches Maximalgewicht bei einem Zug: 40 Kg : 66,2% = 60,4 kg. →Repetition Maximum Wiederholungen % Maximalkraft 1 100 2 94,3 ...

Paradigma

27. Juni 2017 P 0
Paradigma (paradigm), griech. Parádeigma „begreiflich machen“ bis „Weltsicht“; grundlegender Orientierungsrahmen für den Erkenntnisgewinn und Problemlösungen in der Wissenschaft. So geben Erkenntnisse aus Naturwissenschaften (Biomechanik, Sportmedizin, Bewegungslehre) und Gesellschaftswissenschaften (Sportpsychologie, Sportpädagogik, Sportsoziologie) den Rahmen für die Sportwissenschaft als Querschnittswissenschaft, die somit als „multiparadigmatisches Gebilde“ (Drexel 1995) aufgefasst werden kann. Grundlegende neue Erkenntnisse der Basiswissenschaften können so ...

Ossifikation

25. Juni 2017 O 0
Ossifikation (ossification), lat. os „Knochen“; „Verknöcherung“, Umwandlung von Binde– in Knochengewebe. Alle menschlichen Skelettknochen entwickeln sich aus dem embryonalen Bindegewebe (Mesenchym) auf zwei unterschiedlichen Wegen: unmittelbar direkt (desmal) oder für die meisten Knochen zutreffend mittelbar indirekt (chondral). Dies kann einmal von innen heraus (echondral) als auch von „außen“, d.h. der Knorpelhaut (Perichondrium) erfolgen. Der knorplige ...